Elektro-Auto im gemeindlichen Fuhrpark
Artikel aus dem Freisinger Tagblatt vom 07.02.2015

Langenbach - Der Fuhrpark der Gemeinde Langenbach wird größer. Und damit sei man, so sagte Bürgermeisterin Susanne Hoyer, "ein Vorbild". Denn der Gemeinderat hat jüngst beschlossen, ein Auto zu leasen. Aber nicht irgendein Auto. Nein. Ein Elektro-Auto, genauer: einen VW E-Golf. Vier Angebote hatte die Verwaltung eingeholt, nachdem die Gemeinderäte bei einer Klausurtagung beschlossen hatten, ein E-Auto anzuschaffen: Die monatliche Leasingrate für den Renault Zoe Life hätte 267,54 Euro betragen. Doch Wartung und Verschleißreparaturen - beispielsweise der Austausch der Batterie, sollte die den Geist aufgeben - waren in dieser Summe nicht enthalten. 

Anders bei den beiden Angeboten aus dem Hause Volkswagen: Ein VW E-Golf kostet im Großkundenvertrag 346,50 Euro, einen VW e-up hätte die Gemeinde für 362,80 Euro bekommen. Zu teuer - so das eindeutige Urteil der Gemeinderäte über den BMW i3, der exakt 499,39 Euro pro Monat gekostet hätte. Weil der Renault also "nicht so billig ist, wie es aussieht" (Elmar Ziegler, CSU), entschied sich der Gemeinderat einstimmig für den E-Golf. Hoyer: "Ich freu mich schon auf das E-Auto." Gut also, dass die Gemeinde Langenbach am Bahnhof über eine E-Steckdose zum Aufladen verfügt.

ZZ

Quelle: Artikel aus dem Freisinger Tagblatt vom 07.02.2015


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